Erfahrungsbericht FINEVu CR500HD

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Erfahrungsbericht FINEVu CR500HD

    Nun werde ich wie versprochen einen kleinen Erfahrungsbericht zur CR500HD schreiben. Während meiner Suche nach einer Dashcam für meinen LKW bin ich auf ein privates Angebot gestoßen, in dem die FineVu mit komplettem Zubehör verkauft wurde. Zur Auswahl standen noch Datakam oder Blackvue.
    Die FineVu macht einen wertigen Eindruck und kommt meiner Meinung nach recht schick daher. Zum teilweise optionalen Zubehör gehören ein Pol- Filter, AV Kabel, Ladekabel, externer GPS Empfänger. Des Weiteren gibt es einen Klebehalter für die Windschutzscheibe.
    Fangen wir mit dem Zubehör an. Der Klebehalter ist recht klein und unauffälig. Einmal in Position gebracht hält er bombenfest. Mein spezielles Problem war die nahezu senkrechte Scheibe im LKW. Aber dieses Problem hat man wohl mit einigen Dashcams. Diese sind eher für die angewinkelten Scheiben in Autos konzipiert. D.h die Halterung sitzt ein Stück hinter der Linse. Dies ließ sich erstmal dadurch lösen, indem ich die Cam kopfüber auf dem Armaturenbrett befestigt habe. Das Bild passt sich automatisch an. Dann stellte ich ein praktisches Detail fest. Auf der Klebefläche gibt es ein Gewinde, wie bei Actioncams. Also habe ich mir eine Saugnapfhalterung für Actioncams besorgt, um die Kamera näher an die Windschutzscheibe zu bekommen. Bilder folgen noch, wenn gewünscht.
    Der Polarisationsfilter ist magnetisch. Benutze diesen aber nicht, weil in den Aufnahmen die Ecken verdeckt werden. Man sieht auch keinen markanten Unterschied, mit oder ohne Filter. Brauche auch keinen, da die Kamera direkt an der Scheibe anliegt und so keine Reflektionen entstehen können. Das Positive am Filter ist, das dieser die Kamrera von außen unauffälliger macht. Dazu gleich mehr.
    Die Cam selbst hat keinen Bildschirm. Aber es gibt AV Kabel, um einen externen Bildschirm anzuschließen. Es gibt wohl zwei verschiedene Kabel. 4p auf RCA, und 4p auf 4p. Das eine ist wohl für Monitore mit AV Eingang, das Zweite für Navigationsgeräte. Beides nicht getestet. Mittlerweile fände ich eine Übertragung via Wifi praktischer, da das Ausrichten der FineVu recht mühsam ist. Über den USB Anschuss kann man ein Notebook oder ein OTG fähiges Tablet bzw Handy anschließen. So kann man die Videos abspielen ohne die SD Karte rausnehmen zu müssen. Leider wird das Live Bild nicht übertragen. So muss man zum Ausrichten erst eine Aufnahme machen und diese dann abspielen um die Position der Kamera zu testen.
    Jetzt noch kurz zum GPS Empfänger. Dieser wird mit der Kamera verbunden und kann gleichzeitig durch einen Schalter zum an und ausschalten der Kamera benutzt werden. Da er zwischen der Stromversorgung sitzt. Wenn der Empfänger angeschlossen ist, wird Geschwindigkeit und GPS Position während der Fahrt mit aufgezeichnet.
    Mit dem FineVu Player lässt sich das dann auf dem PC usw. abspielen. Ein Pop up Fenster mit Google Maps zeigt dann die gefahrene Position. Aber Vorsicht, es gibt wohl verschiedene Player, nicht alle zeigen das Pop up Fenster. Bis ich das rausgefunden hatte, bin ich bald verzweifelt.
    Das Wichtigste: die FINEVu CR500HD macht richtig gute Aufnahmen, bei Tag und auch bei Nacht. Man muss ein wenig mit den Einstellungen rumprobieren, bis man für sich die Beste gefunden hat. Die Setup exe wird automatish auf der max. 32gb SD Karte hinterlegt.
    Da meine Kamera die koreanische Software installiert hatte, musste ich erstmal die aktuelle auf englisch suchen. Von Finevu Korea gibt es keinen Support. Bin in einem englisch sprachigen Forum fündig geworden.
    Meiner Meinung nach könnte die Kamera unauffälliger gestaltet sein. Habe den silbernen Ring sowie eine reflektierende Fläche auf der Kamera abgeklebt. Trotzdem sieht man von außen den Schriftzug um die Linse. Beides kann auch durch den von außen schwarzen Polfilter beseitigt werden. Die Kamera läuft nur über 12 Volt. Zum glück habe ich eine 12 Volt Steckdose im LKW, die auf Dauerstrom geschaltet ist, somit könnte ich die wirklich gut funktionierende Parküberwachung nutzen, ohne die Kamera fest verdrahten zu müssen. Da der Batteriewächter in der Kamera integriert ist. Erübrigt sich aber im 24 Volt System in LKWs. Die Kamera selbst hat auf der Rückseite fünf Knöpfe, die jeweils mit einer LED den Status anzeigen. Leider lassen sich diese nicht ausschalten oder dimmen.
    Mehr fällt mir spontan nicht ein, über die verschiedenen Werte kann man sich ja im Netz bestens informieren. Falls Bilder, Videos etc gewünscht werden, einfach bescheid geben.
    Danke für den tollen Bericht. Wenn Du magst kannst Du gerne mal ein, zwei Videos bei Nacht (nicht in der Stadt) zeigen, die sind immer am interessantesten.

    Wenn es auch kein Auto ist würde ich auch gerne Fotos sehen :D
    Befestigung Eurer Dashcams?

    Grüße hoko
    Es ist fast wie im richtigen Leben... darum heißt das hier auch Erde und nicht Paradies!