"Knöllchen-Horst" erweitert sein Jagdrevier mit Dashcam

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    "Knöllchen-Horst" erweitert sein Jagdrevier mit Dashcam

    Der als "Knöllchen-Horst" bekannt gewordene Frührentner aus dem Landkreis Osterode lässt bei seiner Jagd auf Falschparker und andere Verkehrssünder nicht locker. Nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen hat der Mann sein Jagdrevier in diesem Jahr sogar noch ausgedehnt. Außerdem greift er offenbar auf neue Methoden zurück.

    Mit der Dashcam auf Suche nach Verkehrssündern

    Der selbsternannte Ordnungshüter fährt neuerdings mit einer Kamera auf dem Armaturenbrett durch den Landkreis Osterode, wie der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter mitteilte. Dabei filmt er mit seiner Dashcam andere Verkehrsteilnehmer und erstattet Anzeige, falls ihm etwas auffällt, bestätigte er. Geißlreiter hat jetzt den Datenschutzbeauftragten des Landes Niedersachsen gebeten, diese neue Methode zu überprüfen. Ein Sprecher der Behörde sagte auf Anfrage von NDR.de, dass der Fall nach Eingang geprüft werde. Er verwies auf ein Urteil des Amtsgerichts München vom 14. August 2014, wonach die Nutzung einer Dashcam zum gezielten Aufdecken von Verkehrsverstößen nicht rechtens sei.

    Hunderte Anzeigen auch im Kreis Göttingen

    Neben den Filmsequenzen gingen täglich immer noch bis zu 15 Anzeigen von "Knöllchen-Horst" in der Kreisverwaltung Osterode ein. Ähnlich sieht es im Nachbarkreis Göttingen aus. In diesem Jahr habe er hier in 600 Fällen Anzeige gegen vermeintliche Verkehrssünder erstattet, sagte der Sprecher des Landkreises Göttingen, Ulrich Lottmann. Wie viele Autofahrer die Ordnungsbehörden daraufhin belangt haben, wollte er nicht sagen. Der Kreis und auch die Stadt Duderstadt gingen grundsätzlich allen Hinweisen nach, entschieden aber selbst, ob die Anzeige fallen gelassen wird oder zum Bußgeld führt. Das Oberverwaltungsgerichts Lüneburg hatte im vergangen Jahr entschieden, dass "Knöllchen-Horst" die Behörden nicht zwingen könne, seine Anzeigen zu verfolgen. Wohl aber dürfe er selbst als "Denunziant" bezeichnet werden.

    Sogar Rettungshubschrauber angezeigt

    Der berüchtigte Frührentner soll in den vergangenen Jahren Zehntausende Falschparker angeschwärzt haben. Für bundesweite Schlagzeilen sorgte er, als er einen im Einsatz befindlichen Rettungshubschrauber wegen Parkens auf einem Gehweg anzeigte.



    kompletten Artikel lesen....


    dazu faellt mir nur eins ein, schäm Dich Horst!


    :cursing:




    Update v2: „Knöllchen-Horst“ bekommt Ärger mit Datenschützern

    Update v3:
    "Knöllchen-Horst" darf keine Dashcam nutzen​

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Admin“ () aus folgendem Grund: Update v2 verlinkt

    Ganz klare Distanzierung dieses Forums gegen diese Art von Verwendung der Dashcams!
    *nono* bevor ich hier ausfallend werde gibt's diese smilies *negative*

    Hasstiraden und/oder Beschimpfungen werden kommentarlos gelöscht, dafür gibt es andere Foren bzw. Möglichkeiten!
    Grüße hoko
    Es ist fast wie im richtigen Leben... darum heißt das hier auch Erde und nicht Paradies!

    Solche Typen gehören verboten. Unglaublich wie lernresistent mancher ist.
    Warum wird hier nicht mal ein Exempel statuiert und die Strafe auf €300.000,00 festgelegt.

    Statt denen zu drohen, die umsichtig und gesetzeskonform mit Ihrer Dashcam umgehen.
    @ hoko
    genau!!!

    @ mycom
    so ganz gesetzes konform ist es ja nicht, wenn videos von der dashcam auf y.t. hochgeladen werden.
    oder sehe ich das falsch? vielleicht hab ich die verschiedenen urteile auch falsch interpretiert.
    wie bereits schon gesagt, ich filme mit der kamera im auto schon seit anfang der 80iger jahre.
    bisher habe ich allerdings noch nie irgendetwas auf irgendwelche platform hochgeladen oder ins netz gestellt, ich benutze das nur privat und im freundeskreis, dann brauche ich auch nichts zu pixeln
    ich habe auch noch nie jemanden aufgefordert das zu tun, denn das würde meiner meinung nach ja heißen, eben den gegnern der dashcam munition zu liefern.
    ich finde es schon ein wenig komisch, daß wir so ambivalent sind und gerne aus neugier die gesetzeswidrigen uploads fordern und sie auch anschauen.
    bitte,das soll jetzt nichts persönliches sein.
    sasha
    Ich denke... nein bin mir sicher, daß mycom es eigentlich richtig meint. Zumindest habe ich es so gelesen bzw. schätze mycom so ein.

    Man sollte solche Leute wie den Horst zu einer saftigen Strafe verdonnern und nicht diejenigen die einfach nur mit der Dashcam filmen und die "harmlosen" Filmchen unverpixelt hochladen.
    Gesetzeswidrige uploads fordert doch niemand, oder sehe ich da jetzt was falsch?
    Grüße hoko
    Es ist fast wie im richtigen Leben... darum heißt das hier auch Erde und nicht Paradies!

    das möchte ich ihm auch nicht unterstellen.
    ich verstehe ihn schon richtig.
    mein genau auf deinen post zeigt ja meine eindeutige meinung.
    aber frührentner und 300.000,00 € widerspricht sich doch.
    der beantragt ein pfändungsschutzkonto und macht lustig weiter.
    ich weiß wovon ich spreche, ich hatte mal genau so einen mieter, der auch immer alles und jeden meldete.
    soche typen gehören in die psychatrische.
    früher nannte man das hexenverbrennung
    sasha
    Genau wie hoko es geschrieben hat. So war's gemeint.

    Und Strafen haben ja nie was mit dem Einkommen zu tun. Frührentner oder nicht ist ja mal egal.
    Wenn schon so absurde Strafen angedroht werden, dann sollte es zumindest die richtigen treffen.
    Wie die Leute das dann handhaben, haben wir wiederum nicht in der Hand.

    Wenn man aber dieses Verhalten einfach nur so durchgehen läßt, wird nur wieder alles ad absurdum geführt und die 'Bekloppten' fühlen sich noch bestärkt in dem was Sie tun.
    Auf wen fällt es im Endeffekt wieder zurück? Auf alle die die Dashcam sinnvoll nutzen, weil die Datenschutzbeauftragten wieder verrückt spielen und kein Maß halten können.

    Wie hoko schon eingangs schrieb... besser nur noch mit Smilies *negative* *stoppp* *punish* *nono*
    Da wird wohl mal wieder eine neue Gebühr fällig, nämlich eine "Anzeigengebühr" ;)

    Fünf Anzeigen im Jahr sind kostenlos, ab der 6. werden 15€ Anzeigengebühr (Bearbeitungsgebühr) pro Anzeige fällig.
    Mal sehen, wie lange ein Denunziant sich das leisten kann. :D
    So wie es aussieht kann er es sich leisten... macht er ja nicht erst seit gestern. Aber klar, wenn ich keine Kohle für andere Hobbies, Urlaube, ... "rauswerfen" würde könnte ich es mir auch leisten einen auch einen auf ganz dicken Sheriff zu machen und den ganzen Münchner Südosten verklagen *hunter* Aber wer will da schon?!
    Grüße hoko
    Es ist fast wie im richtigen Leben... darum heißt das hier auch Erde und nicht Paradies!

    Update vom Goettinger Tageblatt

    Die Datenschutzbehörde will dem 61-Jährigen per Anordnung untersagen, bei seinem privaten Feldzug gegen vermeintliche Verkehrssünder eine so genannte Dashcam einzusetzen. Dashcams (übersetzt: Armaturenbrettkameras) sind Videokameras, die aus einem Fahrzeug heraus permanent das Verkehrsgeschehen aufzeichnen. Offenbar hat der selbsternannte Falschparker-Jäger inzwischen eine solche Kamera im Einsatz.

    Der 61-Jährige habe Dashcam-Aufnahmen eingereicht, um Verkehrssünder anzuzeigen, sagte der Erste Kreisrat des Landkreises Osterode, Gero Geißlreiter. „Wir halten das für sehr bedenklich.“ Der Landkreis werde diese Fälle deshalb dem Landesbeauftragten für Datenschutz vorlegen.

    Die Datenschutzbehörde hat sich bereits mit dem Gebaren des Frührentners beschäftigt. „Wir bereiten gerade eine entsprechende Unterlassungsanordnung vor“, sagte Behördensprecher Michael Knaps. Das Filmen von Menschen im Straßenverkehr mit dem einzigen Ziel, diese massenhaft anzuzeigen, sei unzulässig. Sollte der Frührentner der Anordnung nicht nachkommen und weiter filmen, drohe ihm ein Zwangsgeld.

    Bereits im Februar dieses Jahres haben die Datenschutzbeauftragten der Länder entschieden, dass die Videoüberwachung aus Fahrzeugen heraus einen gravierenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Verkehrsteilnehmer darstelle und deshalb unzulässig sei. „Das informelle Selbstbestimmungsrecht umfasst das Recht des Einzelnen, sich in der Öffentlichkeit frei zu bewegen, ohne befürchten zu müssen, ungewollt und anlasslos zum Objekt einer Videoüberwachung gemacht zu werden“, heißt es in dem Beschluss.

    Die permanente Aufzeichnung des Verkehrsgeschehens durch Dashcams stelle eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern unter einen Generalverdacht, ohne dass diese von der Überwachung Kenntnis erlangen und sich dieser entziehen könnten. Selbst die Polizei dürfe Videokameras nur auf der Grundlage spezifischer Regelungen und nur in bestimmten Fällen einsetzen. Das Amtsgericht München hat es vor kurzem abgelehnt, in einem Prozess um einen Verkehrsunfall die Aufzeichnung einer Dashcam als Beweismittel zuzulassen.



    Artikel lesen...

    Wow, da wurden mal nicht alle ueber einen Kamm geschert...
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    Durch solche Mitmenschen wie der Knöllchen-Horst kommt die gesamte Dash-Cam Szene richtig negativ rüber, sowohl in den Medien als auch in Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Verwandten.
    Die Konsequenz kann dann durchaus sein, dass die Dash-Cam grundsätzlich verboten wird, so wie in Österreich. Und das halte ich für extrem realistisch und rechne auch damit für nächstes Jahr. Gerade in Deutschland werden Straftäter mehr und mehr geschützt, Opfer und die jenigen die sich wehren, sichern und bei der Polizei sachdienliche Hinweise geben wollen werden mehr und mehr bestraft. Das Ganze ist höchst bedenklich und zeigt eigentlich mal wieder dass es in Deutschland ganz und gar nicht rund läuft.
    Und jetzt würde mich mal interessieren warum ein Gericht in München die Dash-Camaufzeichnung nicht zugelassen hat.
    Niederlage vor Gericht: Ein als "Knöllchen-Horst" bekanntgewordener Rentner aus dem Landkreis Osterode darf ab sofort keine sogenannten Dashcams mehr nutzen, um andere Verkehrsteilnehmer wegen vermeintlicher Delikte im Straßenverkehr anzuzeigen. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen jetzt entschieden und damit ein sogenanntes Eilrechtsschutzverfahren aus dem November 2016 bestätigt. "Knöllchen-Horst" hatte mit an Front- und Heckscheibe seines Autos befestigten Kameras tatsächliche oder vermeintliche Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer gefilmt und angezeigt.


    ndr.de/nachrichten/niedersachs…am-nutzen,dashcam120.html


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    Die niedersächsische Landesdatenschutzbeauftragte, Barbara Thiel, hat das Urteil wohl falsch verstanden.

    Das Urteil stützt keinesfalls ein Verbot von Dashcams. Es geht lediglich darum, dass der "Mißbrauch" von Dashcam durch "Knöllchen-Horst" untersagt wurde.

    Wie eine solche Datenschutzbeauftragte das Urteil interpretiert, lässt schon sehr an deren Kompetenz zweifeln.
    Dashcam-Wiki.de *rock*
    Aktuelle Dashcam-Wiki Autoren hier im Dashcamforum: Steve, Mani, Torsten

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