Beiträge von ZeroGravitY

    Ein intelligenter Einbausatz mit nur einem Eingang für Dauerplus könnte theoretisch einen Spannungseinbruch erkennen und über die Datenleitung an die Kamera kommunizieren. Die 5V am Ausgang dagegen sind ja stabilisiert und sollten keiner Schwankung unterliegen.


    So eine Umsetzung halte ich aber für viel zu aufwändig. Ich vermute daher, dass bei Kabelsätzen mit nur Dauerplus-Verbindung die Kamera ein Parken über ausbleibende Vibrationen erkennt.


    Messen kann ich da nichts, wenn die 5V stabilisiert sind.

    So, der erste gute Eindruck von der Dashcam hat sich heute etwas relativiert.


    Heute wollte ich losfahren und musste feststellen, dass die Batterie leer ist. Dann habe ich auch schnell die Ursache entdeckt: Die Nextbase hatte sich anscheinend bei meiner letzten Fahrt vor zwei Tagen aufgehängt und zog dann die ganze Zeit mit leuchtendem Display Strom. X(


    Und das zweite Problem, gerade hatte ich einige Videos auf das Handy runter gezogen und wollte ein Snapshot machen, dabei musste ich feststellen, dass das gespeicherte Foto nicht das aus dem Videostandbild war, sondern ein paar Sekunden davor glaube ich - als eine absolut unbrauchbare Funktion.


    *censored*

    Also hier geht es, und das war ja das wichtigste, weil ich die Liste der Dashcams von Zeit zu Zeit erweitern werde:


    Und scheinbar auch bei dem Kommentar hier, den ich gerade schreibe.


    Und hier geht es nicht, wo es aber auch ganz nett wäre, wenn ich noch Dinge ergänzen oder korrigieren möchte:


    Aber nur, wenn es keine all zu großen Umstände macht. Ansonsten kann ich auch einfach kommentieren, wenn es noch Ergänzungen zu berichten gibt.

    Das mit dem Erkennen des Spannungswert schließe ich eher aus. Denn die Spannung ist ja auf 5 V stabilisiert und sollte eben keiner Schwankung unterliegen.


    Die Frage ist ja auch, wie die Kameras generell erkennen, ob das Fahrzeug abgestellt ist und ggf. auf ein Parkmodus umgeschaltet werden kann. Da gibt es ja verschiedene, technische Möglichkeiten, die ich da sehe:

    • keine Bewegung mehr im Bild feststellbar
    • keine Vibrationen durch Motorlauf/Fahren mehr feststellbar
    • Spannungseinbruch durch ausbleibendes Laden der Lichtmaschine (halte ich für ungeeignet zumindest für alle Kameras, die einen Standard-USB-Spannungseingang haben)
    • Detektieren des Wegfalls von Zündungsplus (über zusätzliche Zuführung von Zündplus und eine Daten-Kommunikation via USB, wie wir es gerade diskutieren)

    Leider schweigen sich die Hersteller dazu allesamt aus. Kann also nur durch Experimente festgestellt werden. ;)

    Nein, das stimmt so nicht ganz. So wie ich es verstanden habe, speichert die Kamera die Videosequenz 15 s vor und nach dem Event - das ist ein Unterschied. Denn das bedeutet, wenn wenn z. B. das Event gleich am Anfang einer neu gestarteten Videosequenz stattfinden, wird auch die vorherige Sequenz gespeichert. Oder wenn das Event kurz vor Ende einer Sequenz stattfindet, wird auch die nachfolgende gespeichert. Finde es dagegen in der Mitte der Sequenz statt, wird nur diese eine Sequenz gespeichert.


    Allerdings geht aus der Anleitung nirgends hervor, wie lang diese Sequenzen sind - muss ich mal darauf achten.


    Muss mich korrigieren, das stimmt wohl doch nicht, so wie ich es gerade beschrieben habe. Laut Anleitung wird tatsächlich nur ein 30s langer Clip gespeichert. Aber irgendwie deckt sich das nicht mit meinen Erfahrungen, denn die Videoclips hatten bisher alle sehr unterschiedliche Längen.


    Ich werde das mal Testen, sobald die Kameras fest im Auto verbaut sind. Die warten gerade noch auf ihren Einsatz und bis ich dazu gekommen bin, das Hardwire Kit zu installieren...

    Nacheinander übertragen heißt es wird eine Datei nach der anderen vollständig übertragen. Manche Downloadmanager übertragen die Dateien gleichzeitig.

    so ist es auch bei der Nextbase. Nur ist es bei der manuellen Auswahl eben auf 5 Dateien beschränkt, mehr kann man auf einmal beim Download nicht auswählen.


    Wenn ich dagegen "zwei Dateien" als Option festgelegt habe, bei der immer zu jeder Videodatei eine niedrig auflösende Datei erstellt, die als Vorschau schneller heruntergeladen werden kann, werden immer neue Dateien automatisch gemeldet, die man dann auf Knopfdruck gesammelt runterladen kann. Hier scheint es dann keine Mengenbeschränkung zu geben - wenn es 10 neue Dateien gibt, werden auch 10 heruntergeladen.


    Beides nervt mich - zum einem, dass diese Autosync-Funktion anscheinend nur bei/mit diesen zweiten, niedrig aufgelösten Dateien funktioniert, und dass nur dann kein Limit von 5 Dateien gibt.


    Ich hoffe jetzt ist es etwas verständlicher, was ich meinte.


    Das tue ich in der Regel auch. Das WLAN der A129 habe ich nur mal ausprobiert.

    Ist ja auch eine Geduldsprobe bei der Viofo - erstens irrsinng langwierig und zweitens auch noch instabil - Downloads brechen ständig ab.


    Daher schätze ich den schnellen Download per WLAN bei der Nextbase sehr, da man wirklich zuverlässig und schnell Videos runterladen kann, ohne die Speicherkarte rauszufummeln oder ein Kabel anzuschließen. Für mich eines der wichtigsten Kriterien einer Dashcam.

    Meine Monitore haben HD-Auflösung. Das ist 1080p. Wenn ich das richtig gefunden habe, hat ein iPhone 12 Pro max eine Auflösung von 1284 x 2778. Auch kleiner als 4k und 1440p. Damit kann man die Wiedergabe in Vollbild nicht vergleichen, da die Bilder verkleinert werden müssen. Wobei ein 6,7" Display wohl deutlich zu klein zum Vergleichen ist. Könnte man nur Einzelbilder vergleichen.

    Ich kann aber doch in Standbilder reinzoomen um festzustellen, ob Kennzeichen lesbar sind. Das ist ja unabhängig von einer Displayauflösung.

    Narcisita mir ist gerade eingefallen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit Dein Problem ist:


    Wenn Du die Option „zwei Dateien“ ausgewählt hast, wird jede Videosequenz in niedriger Auflösung gespeichert, um eine Vorschauvideo in die App runterladen zu können, ohne lange warten zu müssen. Mit Autosync werden blöderweise nur diese runtergeladen, was mich auch etwas stört.


    Das hochauflösende Video bleibt dann auf der Cam und muss erst separat runter geladen werden. Ich wette, Du hast Dir immer nur diese niedrig aufgelösten Vorschauvideos angeschaut. ;)


    Narcisita mir ist gerade eingefallen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit Dein Problem ist:


    Wenn Du die Option „zwei Dateien“ ausgewählt hast, wird jede Videosequenz in niedriger Auflösung gespeichert, um eine Vorschauvideo in die App runterladen zu können, ohne lange warten zu müssen. Mit Autosync werden blöderweise nur diese runtergeladen, was mich auch etwas stört.


    Das hochauflösende Video bleibt dann auf der Cam und muss erst separat runter geladen werden. Ich wette, Du hast Dir immer nur diese niedrig aufgelösten Vorschauvideos angeschaut. ;)


    P. S.: Du erkennst die Vorschaudateien an „FL“ für Front/Low im Dateinamen. Die hochauflösenden haben dann „FH“.

    Wichtig sind doch nur die Zellenart, die Spannung und die Abmessungen. Der von Dir erwähnte hat doch nur eine minimal kleinere Kapazität, aber selbst das liegt in der Messtoleranz. Wenn er mechanisch reinpasst, kannst Du denn problemlos nehmen.

    Pin 4 ist zur Identifikation von USB-OTG-Kompatibilität und kann daher nicht "missbraucht" werden, denn die Kamera muss ja mit Standard-Kabeln zurecht kommen, wenn sie mit einem PC zur Datenübertragung verbunden werden soll - und das können ja eigentlich alle.


    Eine Kommunikation kann daher wirklich nur über die Datenleitungen passieren, dabei muss der Sender, also das Hardwire Kit, eine gewisse Intelligenz besitzen, um dies zu können.


    Ich werde das aber mal testen, habe für meine Garmins jetzt sowohl einfache Adapterkabel mit nur einem Eingang für Dauerplus, als auch die originalen Hardwire Kits mit Eingang für Dauer- und Zündplus bestellt und werde mal vergleichen, ob es da tatsächlich einen Unterschied gibt. In den Kundenrezensionen von Amazon wird dazu behauptet, bei Verwendung des Originalkabels würde ein neuer Menüpunkt für den Parkmodus erscheinen - diesen hab ich aber auch so schon.

    Hallo liebe Dashcam-Gemeinde,



    ich habe mir vor kurzem zwei Garmin Dash Cam 57 (warum gleich zwei Stück kläre ich weiter unten) zum Testen besorgt und werde diese auch behalten. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, eine kurze Review zu schreiben und kurz auf die Besonderheiten dieses Geräts eingehen.


    Zunächst kurz zu den Unterschieden der verschiedenen Ausführungen der aktuellen Produktlinie:

    • Dash Cam Mini 2 - sehr kompaktes Basis-Modell ohne Display, mit WLAN, G-Sensor, Sprachsteuerung und 1080p Auflösung bei 30 fps
    • Dash Cam 47 - kompaktes Standard-Modell mit Display und zusätzlich GPS, Fahrassistenz-Funktionen sowie Parküberwachungsmodus
    • Dash Cam 57 - höhere Auflösung von 1440p bei 60 fps
    • Dash Cam 67W - erweiterter Blickwinkel von180°
    • Dash Cam Tandem - zusätzliche Innenraum-Kamera mit Nachtsichtfähigkeit

    Da ich auf so einen großen Blickwinkel keinen Wert lege und auch keine Innenraum-Kamera möchte, fiel meine Wahl auf die Dash Cam 57.


    Nun möchte ich kurz auf die Besonderheiten aller Modelle der Serie eingehen:

    • DSGVO-Konformität - sämtliche Modelle können so konfiguriert werden, dass sie der aktuellen Empfehlung des BGH entsprechen. Wenn die Option zum sofortigen Löschen nicht gespeicherter Videos aktiviert ist, löscht das Gerät fortlaufend nicht gespeicherte Videos, die älter als drei Minuten sind, außerdem löscht es alle nicht gespeicherten Videos, wenn es ausgeschaltet wird.
    • Videosynchronisation - die Garmin Drive App ermöglicht die Bedienung und Wiedergabe synchronisierter Videoaufnahmen von bis zu vier am Fahrzeug montierten Garmin Dash Cams (separat erhältlich), um Videos aus verschiedenen Blickwinkeln aufzuzeichnen.
    • Vault-Speicher - ein Cloudspeicher, in dem sämtliche Aufnahmen automatisch abgelegt werden, sobald das Fahrzeugs abgestellt wird und eine WLAN-Verbindung besteht. Auf dies Aufnahmen kann dann jederzeit aus der App zugegriffen werden, die Verwahrdauer ist zwar auf 24h beschränkt, kann aber kostenpflichtig erweitert werden.
    • Live-View - eine WLAN-Verbindung vorausgesetzt kann man jederzeit aus der App auf die Live View zugreifen und sehen, was um das Fahrzeug herum passiert. Eine dauerhafte Stromversorgung via Hardwire Kit ist hierzu natürlich nötig.

    Aufgrund diese Besonderheiten habe ich mir nun gleich zwei Geräte zugelegt, da ich damit auch nach hinten aufnehmen kann, und das mit ebenso 1440p/60fps - ein großer Vorteil gegenüber den üblichen Dual-Systemen, da diese für die Rückkamera oft nur eingeschränkte Auflösungen haben; mir ist keine bekannt, die mehr als 1080p bietet. Und in der App kann man dann auch die Live Ansicht zwischen den beiden Kameras umschalten und, das ist für mich der Clou, dank Videosynchronisation werden die Videos auch synchron gespeichert und können sowohl einzeln, als auch kombiniert in frei definierbarer Bild-in-Bild-Darstellung heruntergeladen werden. Und das ganze auch noch DSVGO-konform - was für mich ein Muss war - in einem sehr kompakten Gehäuse!


    Es gibt aber auch ein paar Nachteile, die man in Kauf nehmen muss:

    • der Upload in den Cloud-Speicher ist ziemlich langsam (ist aber nicht so schlimm, da dies ja nach Verlassen des Fahrzeugs weiterlaufen kann)
    • eine Saugnapf-Halterung gibt es nur optional, und diese ziemlich unbrauchbar, weil sie nicht gut haftet (die beiliegende Klebehalterung ist aber dank Magnet-Mechanismus sehr smart und kompakt)

    Alles in allem also schon sehr nah an einer perfekten Lösung. Ich hab mir jetzt noch Hardwire-Kits bestellt und werde die Kameras demnächst fest einbauen, wenn sich dann im laufenden Betrieb noch neue Erkenntnisse ergeben, werde ich hier berichten. Für Rückfragen stehe ich natürlich auch gerne zur Verfügung.



    Viele Grüße

    Naja, schließlich will man doch die aufgenommenen Videos auch mal einsehen und ggf. verwenden. Und jedes Mal die Speicherkarte rausnehmen oder Kamera rausnehmen und am PC anschließen ist viel zu umständlich, also ist es schon wichtig, wie einfach und schnell das drahtlose Übertragen auf das Handy möglich ist. Für mich auch eins der Entscheidungsgründe für die Nextbase - bei keiner anderen Kamera ging das bisher so schnell.