Beiträge von ZeroGravitY

    Also zu einem Rechtsstreit oder Verfahren ist es zum Glück noch nie gekommen. Aber ich hatte schon oft genug Situationen, in denen Fahrzeuge hinter mit "eskaliert" sind und in denen ich froh war, hochauflösende Aufnahmen davon gehabt zu haben - für den Fall der Fälle. Letztendlich haben wir doch alle eine Dashcam in der Hoffnung, die Aufnahmen nie zu brauchen. ?(

    Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.


    Warum sollten für eine nach hinten gerichtete Kamera geringere Anforderungen gelten? Auch dort gibt es (leider) oft große Geschwindigkeitsdifferenzen, ebenso scheren Fahrzeug hinter einem in den Erfassungsbereich ein und aus. Es geht ja nicht nur um Drängler, aber selbst da ist es bei niedrigeren Auflösungen aufgrund des Weitwinkels gar nicht so einfach, Kennzeichen zu erkennen, vom Fahrer ganz zu schweigen. Und die Sicht nach hinten ermöglicht oft erst einen Unfallhergang zu rekonstruieren. Deshalb sehe ich keinen Grund, warum man sich nach hinten mit geringeren Auflösungen zufrieden geben sollte und habe mich hier bewusst für eine Dash Cam 57 mit 1.440p entschieden.

    Hallo ZeroGravity,


    ich nehme an du hast dann diesen Festanschluss?

    Denn hätte ich nur für die Vorgängermodelle z.B 56 oder 66W genommen, da der Parking Mode wohl nur damit funktioniert.

    Was hast du denn bisher für Erfahrungen mit dem Parking Guard bei den beiden 57er?

    Ich hab die originalen Kabelsätze daheim liegen, war aber bisher zu faul, diese einzubauen, weil ich diese ja bis zum Sicherungskasten verlegen müsste. :saint: Hab mir stattdessen einfach längere USB-Kabel besorgt und an die USB-Anschlüsse im Auto angeschlossen, daher habe ich keine Dauerspannung an den Kameras und der Parking Mode funktioniert nicht. Insofern kann ich auch keine Erfahrungen berichten.


    Aber wie kommst Du darauf, dass der Parking Guard mit der 57er nicht mehr funktionieren sollte? :/

    Willst Du vielleicht meine erste Einschätzung zur Garmin Dash Cam Live gleich in das neue Unterforum dafür verschieben? Denke dort ist es am besten aufgehoben.

    Hallo liebe Dashcam-Gemeinde,


    habe gerade auf der Garmin-Website ein neues Modell gefunden:


    https://www.garmin.com/de-DE/p/772586


    Abgesehen vom LTE-Modul und den damit verbundenen Live-Funktionen gibt es aber wenig Neuigkeiten. Die technischen Daten und auch die Menüführung und weiteren Funktionen scheinen identisch mit denen der bisherigen Modelle zu sein, das Gehäuse scheint nur leicht abgewandelt zu sein. Dies bedeutet aber auch, dass die Kamera zu den wenigen Modellen gehört, die DSGVO-konform betrieben werden können. Die Dashcam hat einen UVP von stolzen 399,99€. Ziemlich viel für ein Gerät, dass technisch außer dem neu hinzugekommenen LTE-Modul absolut nichts Neues zu bieten hat und technisch inzwischen eher überholt ist.


    Mein erster Eindruck ist daher, dass Garmin damit nur zusätzliche, laufende Einnahmequellen sucht. Denn selbstverständlich benötigt man ein Abonnement, um Videos in der Cloud speichern zu können. Und selbstverständlich kostest dies für den LTE-Upload nochmal mehr, als das bisherige Abonnement für die bisherigen Modelle - exakt 10,99€ werden monatlich fällig, um die Live-Funktionen nutzen zu können und die Aufnahmen 7 Tage lang zu speichern, für eine 30-tägige Speicherfrist werden sogar satte 24,99€ fällig.


    Meiner Meinung nach deutlich zu viel für die gebotene Leistung - sowohl der Kaufpreis, als auch die Kosten für den Cloud-Speicher. Da ich derzeit zwei Dash Cam 57 für vorne und hinten im Einsatz habe, wäre für mich der Wechsel auf das neue Gerät sehr einfach zu vollziehen. Dafür sehe ich aber keinen Anlass. Die Aufnahmequalität wird erwartungsgemäß identisch sein und die Cloudspeicher-Funktion funktioniert bereits mit dem alten Modell, wenn auch nur über WLAN, was aber nicht weiter stört, denn es reicht völlig, wenn die Aufnahmen zurück zu Hause, in Reichweite des heimischen WLAN, hochgeladen werden. Unterwegs sehe ich dafür keine Notwendigkeit, aber selbst das wäre auch ohne LTE-Modul über einen WLAN-Hotspot eines Smartphones möglich.


    Allen in allem, viel Geld und laufende Kosten für keinen nennenswerten Mehrwert.



    Viele Grüße

    ZG

    Ich würde ja lieber einen Festanschluss über dieses Kabel bevorzugen:

    https://www.garmin.com/de-DE/p/pn/010-12530-03


    Der OBD-Adapter ist natürlich installationsfrei zu verwenden, dafür wird selbiger blockiert und das Kabel ist, je nach Position, mehr oder weniger sichtbar. Wie die Vertragswerkstatt auf so ein Kabel reagiert, ist auch spannend.


    Anstatt der Mini 2 würde ich außerdem für hinten auch die 57 wählen, damit hast Du auch hinten die vollen 1.440p Auflösung.

    Leider sagen die nichts darüber aus ob das Kabel die Spannung überwacht.

    Aber ich sag mal so, wenn man den Wagen wirklich jeden Tag bewegt, sollte das kein Problem sein.

    Wenn im Auto nirgends eine Steckdose oder USB Anschluß ständig Strom hat, wäre das in dem Fall schon mal eine Lösung. Brauchst auch nur die Frontkamera anklemmen, wenn die Mini eh an der Frontkamera hängt. Wenn nicht musst Du beide Kabel dorthin legen.


    Wie gut nun die Bewegungserkennung funktioniert und wie stark der Verkehr an der Strasse ist, geht die Kamera vielleicht Tagsüber erst gar nicht in Parkmodus und nimmt ständig auf. Das ist aber dann eine andere Sache.

    Die Mini "hängt" nicht an der Frontkamera. Das sind zwei separate Kameras, dessen Aufnahmen sich nur in der App zusammenführen lassen.


    Und was soll der Verkehr damit zu tun haben? Der Parkmodus reagiert auf Erschütterung.

    Hallo liebe Dashcam-Community,


    mich würde einmal interessieren, welche besonderen Features, die es aktuell noch nicht bzw. kaum gibt, Ihr Euch denn von einer Dashcam wünschen würdet. Ich habe dazu mal einige meiner Wünsche in eine Umfrage gepackt und kann diese gerne noch um Eure erweitern (ich hoffe, das geht nachträglich noch) - einfach kurz entsprechend kommentieren.


    Das Ergebnis könnte man dann natürlich auch mal mit den renommierten Herstellern teilen, vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch in Erfüllung. :pinch:



    Viele Grüße

    Hi, kannst du mittlerweile einen kleinen Testbericht geben? Überlege auch mir zwei Cams zu besorgen, weiß nur noch nicht genau welche.

    Inzwischen habe ich die Garmin-Kombi in meinem Alltagsfahrzeug verbaut, nachdem ich meine Nextbase aufgrund technischen Mängeln zurückgegeben habe. Im Großen und Ganzen bin ich damit recht zufrieden, aber folgende Punkte stören mich:


    • Trotz Auflösung von 1.440p (natürlich dann vorne und hinten!) ist die Videoqualität eher überschaubar.
    • Die Garmin App, die beide Kameras per Bluetooth und WLAN verbindet, ist nicht immer zuverlässig. Hin und wieder muss man die Verbindungen neu einrichten. Die Aufnahmen scheinen aber zuverlässig zu funktionieren.
    • Der Cloud-Speicher "Vault", in dem die Ereignisvideos automatisch hochgeladen werden, speichert Front- und Heckvideo separat und erlaubt auch keine Bild-in-Bild-Kombination. Dies ist nur möglich, wenn man die Videos aus der App direkt aufs Handy speichert. Das ist schade, denn der Vault-Speicher ist an sich sehr praktisch, da man sich nicht ums Runterladen kümmern muss und die Videos daheim in Ruhe, ohne Verbindung zu den Kameras, anschauen und runterladen kann.

    Parküberwachung und Live Remoteview nutze ich derzeit noch nicht, da ich noch zu faul war, den Kabelsatz zu verlegen - aktuell sind beide nur mit USB an den Bordsteckdosen angeschlossen.

    Bezügliche WLAN-Verbindung: Du beschreibst da zwei völlig unterschiedliche Funktionen.


    • Eine WLAN-Verbindung zum Smartphone ist erforderlich, wenn Du ein Livebild sehen willst. Das musst Du aber nur bestätigen und nichts eintragen.
    • Eine WLAN-Verbindung zu einem Router oder Hotspot ist erforderlich, wenn Du den Onlinespeicher "Vault" nutzen willst. Dazu musst Du die WLAN-Verbindung auswählen und das Kennwort eingeben und speichern. Eigentlich eine ganz nützliche Funktion, damit werden die gespeicherten Videos automatisch in die Cloud geladen und können auf Smartphone oder Computer angesehen und gespeichert werden. Die kostenlose Speicherdauer beträgt einige Tage und kann mit einem kostenpflichtigen Plan auch verlängert werden.

    Die Videoqualität finde ich auch etwas enttäuschend für so einen renommierten Hersteller. Dafür haben die Kameras aber einige interessante Funktionen, der Vault-Speicher ist einer davon.

    Ich weiß nicht, wenn Du jetzt meinst. Falls mich, ich hatte die GW622, also das Topmodell, mit Heckkamera im Einsatz und war recht zufrieden. Die Bildqualität ist nur für 4K eher mittelmäßig, da hätte ich mehr erwartet- das können Dashcams mit Sony-Sensor und geringerer Auflösung besser. Dafür kann sie halt DSGVO-konform arbeiten. Kommt halt immer darauf an, auf was Du Wert legst.

    Wo genau hast Du denn die jeweiligen Spannungen abgegriffen? Das ist bei modernen Fahrzeugen mit Energiemanagement oft gar nicht so trivial. Oft sind die vermeintlichen Klemmen dann gar nicht dauerhaft wie vermutet mit Spannung beaufschlagt, insbesondere Klemme 15.

    Ich berichte hier mal kurz von der Schadensabwicklung, falls es jemanden interessiert. Denn es wurde tatsächlich etwas kompliziert, wenngleich die Lösung aber dann doch akzeptabel war, was aber nur dem kulanten Service des Händler zu verdanken war. Aber einmal der Reihe nach:


    Der Displayschaden hat zwar die Funktion (bis jetzt) nicht beeinträchtigt, aber nachdem ich die Kamera aufgrund eines Fahrzeugwechsel sowieso ausgebaut hatte, habe ich zunächst einmal bei Nextbase direkt reklamiert. Deren Kundenservice hat mich aber stumpf an den verkaufenden Händler (in dem Falle Saturn) verwiesen.


    Dessen Kundenservice wiederum hat mich, obwohl ich die Kamera dort online gekauft hatte, an seine Filialen verwiesen. Eine Möglichkeit zum Einsenden hat man mir erst auf Nachfrage angeboten. Da ich aber dann doch zufällig in die Nähe einer Filiale gekommen bin, habe ich mal dort vorgesprochen.


    Dort konnte man mir zunächst nicht weiterhelfen, da dort defekte Nextbase Geräte wohl nicht repariert werden, sondern nur gutgeschrieben werden. Das hätte mir aber nicht weitergeholfen, da ich ja noch eine passende Rückkamera hatte, die dann nutzlos wäre. Ein Tausch auf Kulanz war aber auch nicht möglich, da die Kamera in der Filiale nicht vorrätig war. Ich habe dann mit dem Mitarbeiter vereinbart, dass ich die Kamera online neu bestelle und dann zur Abholung in diese Filiale liefern lasse, wie es ja grundsätzlich möglich ist. Er könne dann den Austausch auf Kulanz bewerkstelligen.


    Soweit so gut, also wollte ich dann bei meiner nächsten Reise dorthin so vorgehen und die Kamera dorthin liefern lassen. Dies war aber plötzlich nicht mehr möglich, obwohl kurz darauf mal probeweise bis zum Bestellabschluss durchexerziert. "Leider keine Marktabholung möglich" stand dann nur noch dort, obwohl der Artikel, laut Website, im Zentrallager vorrätig war. Eine Nachfrage beim Kundenservice ergab dann, dass die Verfügbarkeit wohl gerade aufgrund eines technischen Problems nicht stimme und der Artikel nicht mehr auf Lager war und daher auch nicht in den Markt lieferbar war. Komischerweise steht der Artikel aber auch heute, zwei Wochen später, als noch lieferbar im Onlineshop....

    Daher hat mir der Mitarbeiter dann die Rücknahme und Gutschrift des kompletten Sets, Front- und Heckkamera, angeboten. Dies habe ich dann auch angenommen und hab den Neupreis erstattet bekommen, also die Kamera somit für fast ein Jahr zum Nulltarif genutzt. Damit kann ich leben, auch wenn ich viel Zeit und Mühe in den Prozess investiert habe.

    Hallo Taxi_Walter ,


    natürlich ist die Auslegung von Gesetzen, wie auch der DSGVO, immer Interpretationssache. In Deinem angehängten Text kann ich aber nichts anderes entnehmen, als auch bei uns gilt, und was einer - datenschutzkonformen - Nutzung einer Dashcam widersprechen würde.

    Zitat

    Verboten ist jegliche Form systematischer Überwachung. Also ist das Aufzeichnen jeglichen Geschehens vor der Linse - ohne einen anderen vorrangigen Zweck - als Überwachungstätigkeit einzustufen. Diese Tätigkeit ist der staatlichen Verwaltung vorbehalten.


    Das, und auch alles andere, was dort erwähnt ist, ist bei uns nicht anders. Daher nehmen die o. g. DSVGO-konformen Dashcams ja nicht anlasslos auf, sondern nur anlass-bedingt.