Beiträge von ZeroGravitY

    Bezügliche WLAN-Verbindung: Du beschreibst da zwei völlig unterschiedliche Funktionen.


    • Eine WLAN-Verbindung zum Smartphone ist erforderlich, wenn Du ein Livebild sehen willst. Das musst Du aber nur bestätigen und nichts eintragen.
    • Eine WLAN-Verbindung zu einem Router oder Hotspot ist erforderlich, wenn Du den Onlinespeicher "Vault" nutzen willst. Dazu musst Du die WLAN-Verbindung auswählen und das Kennwort eingeben und speichern. Eigentlich eine ganz nützliche Funktion, damit werden die gespeicherten Videos automatisch in die Cloud geladen und können auf Smartphone oder Computer angesehen und gespeichert werden. Die kostenlose Speicherdauer beträgt einige Tage und kann mit einem kostenpflichtigen Plan auch verlängert werden.

    Die Videoqualität finde ich auch etwas enttäuschend für so einen renommierten Hersteller. Dafür haben die Kameras aber einige interessante Funktionen, der Vault-Speicher ist einer davon.

    Ich weiß nicht, wenn Du jetzt meinst. Falls mich, ich hatte die GW622, also das Topmodell, mit Heckkamera im Einsatz und war recht zufrieden. Die Bildqualität ist nur für 4K eher mittelmäßig, da hätte ich mehr erwartet- das können Dashcams mit Sony-Sensor und geringerer Auflösung besser. Dafür kann sie halt DSGVO-konform arbeiten. Kommt halt immer darauf an, auf was Du Wert legst.

    Wo genau hast Du denn die jeweiligen Spannungen abgegriffen? Das ist bei modernen Fahrzeugen mit Energiemanagement oft gar nicht so trivial. Oft sind die vermeintlichen Klemmen dann gar nicht dauerhaft wie vermutet mit Spannung beaufschlagt, insbesondere Klemme 15.

    Ich berichte hier mal kurz von der Schadensabwicklung, falls es jemanden interessiert. Denn es wurde tatsächlich etwas kompliziert, wenngleich die Lösung aber dann doch akzeptabel war, was aber nur dem kulanten Service des Händler zu verdanken war. Aber einmal der Reihe nach:


    Der Displayschaden hat zwar die Funktion (bis jetzt) nicht beeinträchtigt, aber nachdem ich die Kamera aufgrund eines Fahrzeugwechsel sowieso ausgebaut hatte, habe ich zunächst einmal bei Nextbase direkt reklamiert. Deren Kundenservice hat mich aber stumpf an den verkaufenden Händler (in dem Falle Saturn) verwiesen.


    Dessen Kundenservice wiederum hat mich, obwohl ich die Kamera dort online gekauft hatte, an seine Filialen verwiesen. Eine Möglichkeit zum Einsenden hat man mir erst auf Nachfrage angeboten. Da ich aber dann doch zufällig in die Nähe einer Filiale gekommen bin, habe ich mal dort vorgesprochen.


    Dort konnte man mir zunächst nicht weiterhelfen, da dort defekte Nextbase Geräte wohl nicht repariert werden, sondern nur gutgeschrieben werden. Das hätte mir aber nicht weitergeholfen, da ich ja noch eine passende Rückkamera hatte, die dann nutzlos wäre. Ein Tausch auf Kulanz war aber auch nicht möglich, da die Kamera in der Filiale nicht vorrätig war. Ich habe dann mit dem Mitarbeiter vereinbart, dass ich die Kamera online neu bestelle und dann zur Abholung in diese Filiale liefern lasse, wie es ja grundsätzlich möglich ist. Er könne dann den Austausch auf Kulanz bewerkstelligen.


    Soweit so gut, also wollte ich dann bei meiner nächsten Reise dorthin so vorgehen und die Kamera dorthin liefern lassen. Dies war aber plötzlich nicht mehr möglich, obwohl kurz darauf mal probeweise bis zum Bestellabschluss durchexerziert. "Leider keine Marktabholung möglich" stand dann nur noch dort, obwohl der Artikel, laut Website, im Zentrallager vorrätig war. Eine Nachfrage beim Kundenservice ergab dann, dass die Verfügbarkeit wohl gerade aufgrund eines technischen Problems nicht stimme und der Artikel nicht mehr auf Lager war und daher auch nicht in den Markt lieferbar war. Komischerweise steht der Artikel aber auch heute, zwei Wochen später, als noch lieferbar im Onlineshop....

    Daher hat mir der Mitarbeiter dann die Rücknahme und Gutschrift des kompletten Sets, Front- und Heckkamera, angeboten. Dies habe ich dann auch angenommen und hab den Neupreis erstattet bekommen, also die Kamera somit für fast ein Jahr zum Nulltarif genutzt. Damit kann ich leben, auch wenn ich viel Zeit und Mühe in den Prozess investiert habe.

    Hallo Taxi_Walter ,


    natürlich ist die Auslegung von Gesetzen, wie auch der DSGVO, immer Interpretationssache. In Deinem angehängten Text kann ich aber nichts anderes entnehmen, als auch bei uns gilt, und was einer - datenschutzkonformen - Nutzung einer Dashcam widersprechen würde.

    Zitat

    Verboten ist jegliche Form systematischer Überwachung. Also ist das Aufzeichnen jeglichen Geschehens vor der Linse - ohne einen anderen vorrangigen Zweck - als Überwachungstätigkeit einzustufen. Diese Tätigkeit ist der staatlichen Verwaltung vorbehalten.


    Das, und auch alles andere, was dort erwähnt ist, ist bei uns nicht anders. Daher nehmen die o. g. DSVGO-konformen Dashcams ja nicht anlasslos auf, sondern nur anlass-bedingt.

    Hi Linchen19 , da muss ich ein bisschen korrigieren.


    Nur eine Loop-Funktion und G-Sensor alleine reichen nicht, das bietet ja fast jede Dashcam. Es muss auch sichergestellt sein, dass die Sequenzen nur dann dauerhaft auf der Speicherkarte gespeichert werden, wenn der G-Sensor einen Vorfall detektiert oder man - aufgrund eines Vorfalls - die Speicherung manuell auslöst. Das regelmäßige Überschreiben der alten Sequenzen reicht hier nicht - das kann ja, ne nach Speicherkapazität, Wochen dauern und das permanente Speichern wäre zudem anlasslos, das ist per se verboten.


    Eine Übersicht alle Dashcams, die über einen solchen Speichermodus verfügen, habe ich hier einmal zusammengestellt:

    Marktübersicht über alle DSGVO-konformen Dashcams


    Von einem Aufkleber auf meinem Auto halte ich übrigens auch nichts, ich habe lieber gegebenenfalls eine Aufnahme als Joker in der Hinterhand und möchte nicht vorab darauf hinweisen oder überhaupt generell darauf aufmerksam machen - auch wenn meine Dashcam DSGVO-konform aufzeichnet. Keine schlafenden Hunde wecken!


    Viele Grüße

    Dieses Kameramodell fällt mir sehr oft auf bei den zahlreichen Dashcam-Videos auf YouTube. Aus welchem Grund hast Du Dich dafür entschieden? Die wird wohl auch von vielen dieser YouTube-Channels empfohlen, aber bisher haben mich weder die blanken technischen Daten, noch die Qualität der Videos überzeugt. Leider existiert auch noch kein Testbericht dazu hier im Forum...

    Und die zugehörige App ist auch ziemlich für den Popo - aber muss ich mir alles nochmal genau anschauen. Aber schon jetzt ist klar, dass die Cam - trotz 4K - definitiv keine Alternative zur Nextbase ist, die ich aktuell hauptsächlich nutze. Sehr wohl überlege ich aber gerade mit Fahrzeugwechsel auf die Garmin umzusteigen, die im alltäglichen Gebrauch ein paar Features bietet, die mir wichtig sein könnten...

    Zum Glück habe ich ja die verschiedensten Geräte zur Auswahl hier rumliegen... :rofl:

    Ok, interessant. Ja, der G-Sensor funktionierte bei der MiVue wirklich sehr zuverlässig. In der Regel ist der bei anderen Herstellern meiner Erfahrung nach aber eher zu empfindlich und speichert ständig.


    Eine Kenwood hab ich mir auch noch zum testen besorgt, die hängt aber gerade noch im eingemotteten Sommerfahrzeug und konnte ich bisher nur kurz antesten. Da haben mich aber gleich die unbeleuchteten Tasten gestört, nachts ist damit die Bedienung Glückssache.

    Ah, danke für den Hinweis. Auf die Idee wäre ich jetzt gar nicht gekommen, dass das je Speicherkapazität noch mal unterschiedlich geregelt ist.


    Dann hast Du Dich also für die Max Endurance entschieden - aus welchem Grund und wie sind Deine Erfahrungen bisher?

    Wobei die Hersteller gerne tricksen bei den Bezeichnungen.

    3-Bit MLC = TLC

    4-Bit MLC = QLC



    Laut der folgenden Webseite, haben die SanDisk Speicherkarten beide TLC. Die 'Max Endurance' Version nutzt jedoch den pMLC Modus um die Anzahl der geschriebenen Bits pro Zelle zu verringern um so die Lebensdauer zu erhöhen.

    https://ripitapart.com/2020/07…endurance-microsdxc-card/

    Die High Endurance von SanDisk ist auch mit einer lächerlichen Lebensdauer angeben. Die würde ich generell ausschließen, ist für mich nur reines Marketing. Die gewährte Garantie sollte auch ein Indikator für die Lebensdauer sein, da gibt SAMSUNG 5 Jahre, SanDisk auf die Max Endurance nur 3…

    Bei einer Suche mit diesem Begriff kommt exakt dieser Beitrag als Ergebnis. ;)

    Aber TLC NAND ist übrigens sowieso die Technologie, die eher auf eine hohe Speicherdichte abzielt, aber dafür eine niedrigere Lebensdauer hat. SLC und MLC NAND sind die aufwändigeren Technologien, die eine höhere Lebensdauer ermöglichen, dafür aber auch deutlich teurer sind - also müsste man eher auf diese Technologien achten. Leider geben aber die wenigsten Hersteller noch die verwendete Technologie an.

    Hallo zusammen,



    da es tatsächlich noch keinen Beitrag dazu gibt, fange ich halt mal an. Welche Speicherkarten nutzt Ihr in Euren Dashcams, worauf achtet Ihr bei der Auswahl?


    Auf die reine Kapazität kommt es ja nicht unbedingt an, bzw. ist eine hohe hier sogar eher kontraproduktiv, da große Speicherkarten oft nicht auf Haltbarkeit ausgelegt sind und eher Technologien zum Einsatz kommen, die eine hohe Speicherdichte ermöglichen. Auf Langlebigkeit wird hier dagegen kaum eine Rolle gelegt.


    Daher werden hierfür von den gängigen Herstellern spezielle Speicherkarten für diesen Einsatz angeboten, die eher auf Haltbarkeit und eine hohe Anzahl von Schreib-/Lesezyklen ausgelegt sind, als auf Speicherkapazität. Daher sind diese in der Regel auch "nur" bis 128 GB erhältlich. Und auch weisen sie keine höchsten Geschwindigkeiten auf, sondern auch "nur" Klasse 10 bzw. UHS-I.


    Ich habe bislang folgende solcher speziellen Karten gefunden:

    Die Angabe der Lebensdauer ist nicht immer vergleichbar, aber die Reihenfolge gibt in etwa die Lebensdauer in absteigender Reihenfolge wieder.


    Welche Erfahrungen habt Ihr mit Speicherkarten gesammelt? Verwendet Ihr solche speziellen Endurance Karten? Wie lange halten die Speicherkarten im Schnitt bei Euch?



    Viele Grüße

    ZG

    Also zum einem geht das ja auch oft mit der Beschlagnahme der Kamera einher, zum anderen ist es halt immer fraglich, ob eine nicht rechtskonform erstellte Aufnahme als Beweismittel zugelassen wird. Aber der Hauptgrund ist für mich, das ich keine stundenlangen Aufnahmen erstellen möchte, die mich im Zweifelsfall selbst belasten können.

    Du bist gerne dazu eingeladen, selbst solche Infos in Erfahrung zu bringen und hier zu ergänzen! :evil:Ich selbst habe zum Beispiel schon 5 verschiedene Kameras gekauft und getestet.


    Meistens reicht dazu aber oft schon das Studieren der Anleitung. Einige Kameras speichern zum Beispiel auch unabhängig von der Ereigniserkennung die letzten 3 Minuten bis zum ausschalten. Also kann man da problemlos auch ohne Auslösen des G-Sensors die letzten 3 Minuten herunterladen. Wenn das für Dich ein wichtiges Kriterium ist, sichte doch die Anleitungen der hier genannten Geräte und berichte hier von den Erfahrungen.


    So funktioniert eine Community, nicht nur Informationen abgreifen, sondern auch selbst welche beitragen! :rolleyes: