Beiträge von Admin

    😉


    Würde ich mit einer Cam, die nur anlaßbezogen gespeichert hätte ( also G Sensor oder manuelle Aufnahme gestartet) auf der sicheren Seite sein?

    Sichere Seite gibts derzeit keine, nirgendwo ist das verwenden einer Dashcam geregelt. Alle Urteile und Entscheidungen sind Einzelfälle.

    Dieses DSGVO Konforme Blabla sehe ich eher als Grundstein für später. Aktuell halte ich das eher für Marketing

    Müsste ich bei Verwendung einer mit dem Gesetz konformen Cam keine Angst haben die Aufmahme der Versicherung einzuschicken?


    Ich würde nie selbstständig eine Aufnahme durch die Gegend schicken. Auch nicht mit einer DSGVO Konformen Kamera. Das verteilen des Videos ist nur die Spitze des Eisbergs


    Und die Angst vor den Folgen wird überdramatisiert. Ein Bußgeld kann es aber schon zur Folge haben, wenn Du anlasslos Aufnahmen erstellst. Sowas sollte aber in der Größenordnung von 150€ liegen

    Überdramatisiert? Für 150euro wird nicht mal der PC hochgefahren, um ein Bussgeld zu verfassen.




    born_hard


    Edit zu deinen vorherigen Beitrag:


    Bei dir stehen 2 Dinge aktuell zur Debatte.


    1.) das Interesse den Schaden zu regulieren

    2.) das erstellen und verwenden von VIdeomaterial



    Angenommen du bekommst Punkt 1 geregelt, dann wird Gegner oder sein Anwalt ( schliesslich wird er alles versuchen den Schaden von sich abzuwenden) dich mit Punk 2 angreifen.


    Es liest sich vielleicht hier alles als Drama und Schwarzmalerrei. Aber ich bin einfach geheilt von der deutschen Justiz. Und denke in diesen Fall immer von der finstersten Seite und sehe nur das schlechte :)


    Ich meine, mein Unfall war ~700Eur.


    der Ermittlungsbeamte aka Polizist sagte mir bei aufnahme der Anzeige, das ist ein Bagatellschaden <50EUro, Da macht eh niemand was, Teile solle ich doch bei Ebay bestellen.

    Ich konnte Person und Kennzeichen nennen, der Beschuldigte gab auch zu an Ort und Stelle zu sein, sich jedoch nicht an diesen Fall erinnern zu können.


    Früher dachte ich auch immer an das gute, Polizei, Ehrlichkeit hier und da....Pustekuchen......

    Und warum denkst du daß diese Vorgehensweise Selbstmord wäre? Was würde passieren, wer soll mich anklagen?

    Ein Anruf beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten reicht zu und der Stein rollt. Dann hast du den Zonk gezogen. Es gab schon genug solche Fälle, die im Anschluss ausgeartet sind. Einer glaube sogar hier im Forum. Ich würde das Videomaterial nicht mal an Polizei oder andere Ermittlungsbeamte herausgeben.


    Sollte ich mal Zeuge eines Unfalls werden, wo ich Material habe - würde ich das höchstens privat unter 4 Augen den jeweiligen Anwalt geben. Niemals vor Ort den Beamten.


    Behandel das Videomaterial so als wenn du eine Leiche im Keller hast, das erzählst du ja auch nicht jeden 😉.


    Mir wäre das ohne rechtlichen Beistand zu gefährlich.

    Nun habe ich aber Bedenken dass es nach hinten losgeht wenn ich der gegnerischen Versicherung die Aufnahme schicke.

    Selbstständig Videomaterial durch die Gegend schicken? Verwerf den Gedanken bitte.

    Soll ich die Aufnahme zurechtschneiden, 20Sek vor und 20Sek nach dem Unfall und es so präsentieren dass es durch G Sensor anlassbezogen aufgenommen wurde? Der Aufprall war sehr klein, ich bin maximal 5km/h gefahren, ich weiß nicht mal ob der G Sensor ausgelöst hätte.

    Zurechtschneiden und aussehen zulassen als........was?


    Nein auch das bringt dir keine Glaubwürdigkeit.


    Nimm dir einen Anwalt ( wenn du meinst es lohnt sich) und berate dich mit Ihm ob Ihr das Material verwendet, und lasse IHN das auf den Tisch legen zur richtigen Zeit. Alles andere ist Selbstmord und du könntest einige Euronen weniger auf dem Konto haben.


    Weniger ist manchmal mehr. Nutze das Video als Ass.

    Moin!


    ich denke auch Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen.


    /OT

    Kurz gesagt:

    Ich hatte einen leichten Unfall, Gegner flüchtete - konnte jedoch Kennzeichen erkennen und Gesicht beschreiben. Anzeige aufnehmen war schon ein Akt, ich wurde für bedeppert hingestellt - weil Kennzeichen nicht im Register war, später stellte sich heraus ( Konsulatswagen ), Personenbeschreibung passte ebenfalls, er wurde angehört - konnte sich an nichts erinnern. Gab aber an, an Tag und Uhrzeit an der Stelle gewesen zu sein


    Ich wurde nicht befragt - Verfahren binnen weniger Wochen eingestellt.


    Als ich davon Wind bekam und beim StA. anrief, hat er mir mitgeteilt, das an SEINER Aussage keine Zweifel bestünden, denn bei lug würde er seinen Job verlieren. Schon klar oder?


    Das war dann auch der Zeitpunkt der Gründung des Forums um die Dashcam in DE etwas bekannter zu machen und sich vor solchen Schurken zu schützen.


    /OT


    Und mir ist ehrlich gesagt auch wurscht, meine Kameras nehmen auf bis Karte voll ist. Videomaterial bleibt bei mir.

    wollte ein Snapshot machen, dabei musste ich feststellen, dass das gespeicherte Foto nicht das aus dem Videostandbild war, sondern ein paar Sekunden davor glaube ich - als eine absolut unbrauchbare Funktion.

    Als Workaround ggf. die Screenshotfunktion vom Handy nehmen?!